Viele Organisationen veröffentlichen Hunderte oder Tausende PDFs, die PDF/UA (ISO 14289) nicht erfüllen. Das wirkt wie ein technisches Detail, betrifft aber unmittelbar gesetzliche Barrierefreiheitsanforderungen und die praktische Nutzung mit Screenreadern.
Die Herausforderung: nicht barrierefreie PDFs

Ein PDF kann visuell perfekt aussehen und trotzdem nicht barrierefrei sein:
- Keine Tags (Tagged PDF) → Screenreader können Überschriften, Absätze, Listen und Tabellen nicht erkennen.
- Falsche Lesereihenfolge → mehrspaltige Layouts, Textfelder und Fußnoten geraten durcheinander.
- Bilder ohne Alternativtext → wichtige Informationen fehlen für assistive Technologien.
- Tabellen ohne Kopfzellen → Beziehungen zwischen Zeilen- oder Spaltenüberschriften und Zellen bleiben unklar.
Große Bestände manuell nachzutaggen ist kein skalierbarer Ansatz.
Die Lösung: automatisierte Rekonstruktion

Elk Solutions analysiert, gruppiert und rekonstruiert PDFs in einer kontrollierten Pipeline:
- Analyse: feststellen, was tatsächlich vorhanden ist — Tags, Schriften und Lesereihenfolge.
- Gruppierung: Dokumente in Dokumentfamilien und Vorlagen einteilen.
- Rekonstruktion: logische Strukturen wie Überschriften, Listen und Tabellen wiederherstellen.
- Neugenerierung: ein neues, auf PDF/UA ausgerichtetes PDF erstellen.
- Validierung: das Ergebnis automatisch mit veraPDF prüfen.
Mehr über PDF/UA-Automatisierung →
Ergebnisse
- Nachweisbare Barrierefreiheit mit PDF/UA als konkretem Standard.
- Geringere Wiederherstellungskosten als bei manueller Nachbearbeitung.
- Skalierbare Verarbeitung: Regeln einmal pro Dokumentfamilie definieren und konsistent anwenden.